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Chemie

LFP (Lithium-Eisenphosphat)

Eine Lithium-Ionen-Kathodenchemie auf Basis von Eisenphosphat, die Energiedichte gegen thermische Stabilität und lange Zyklenlebensdauer tauscht.

Was sich in der Praxis ändert

LFP-Zellen haben eine Nennspannung nahe 3.2 V gegenüber etwa 3.6 V bei NMC und NCA und eine geringere Energiedichte nach Volumen wie nach Masse. Dafür gewinnt man ein deutlich flacheres und sichereres Temperaturverhalten sowie Zyklenzahlen, die zu stationären Speichern passen. Deshalb dominiert LFP die private und gewerbliche Energiespeicherung, während nickelreiche Chemien Traktion und mobile Stromversorgung bestimmen, wo Volumen und Gewicht begrenzen.

Warum es bei der Zellenauswahl zählt

LFP läuft bei etwa 3.2 V Nennspannung, ein 48-V-Pack braucht also rund 15 Zellen in Reihe statt 13 — eine andere BMS-Kanalzahl und ein anderes Ladegerätziel, kein direkter Tausch. Die flache Spannungskurve macht die spannungsbasierte Ladezustandsschätzung in der Mitte des Bereichs unzuverlässig; planen Sie stattdessen mit Coulomb-Counting.

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